Samstag, 8. august 2009
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Liebe Telekom,
ich erlaub mir hiermit Ihn´ ne Beschwerde zukomm´zu lassn und zwar eine, die sich gewaschn hat. Watt soll ich sagn.. da tu ich die Tage völlich unschuldich in mein Briefkasten guckn und watt
find ich da? Na Post – richtich! Abba nich irgendne Post.. nee, welche von Ihnen! Ich mich gefreut, weil datt war son Fußball. Also kein Fußball in dem Sinn, sondern so wien Fußball halt. Aus
Papier. Ach, datt wissense doch selba, watt ich meine.
So, watt ich abba eigentlich damit sagn will is Folgndes: Datt war an´n Herrn adressiert. Also dann an mein Mann. Ich bin ja kein Herr, jedenfalls nich, datt ich wüsste.
Ich mein Mann datt gegebn, war ja für ihn. Der aufgemacht und gleich in die Tonne gekloppt. Ja, nu wollt ich ja auch ma guckn, man bzw Frau is ja neugierich. Datt war dann ne Werbung von Ihnen,
also der Telekom.
Für nen Fußballabonemong.
Wissense watt? DATT schluch dem Fass den Bodn aus, echt ma!
Bin ja jetz auch nich so eine, die meint, Frau und Mann sind absolut gleich. Sonst hättn wir ja die kleine Rotznase hier nich rumlaufen, wenn datt wah wär. Aba in unsre moderne Zeiten, ja da ham
wir Fraun doch nu auch Rechte, oda?
Zum Beispiel guckn Fraun auch Fußball. Jau, obses glaubn oda nich, datt is so.
So, und jetz könnse mir ma auseinandaklamüsern, warum datt da an Kerle geht und nich auch an die Weiber.
Ich find dat is sowatt von unterste Schiene, dat gibett nich! Ich fühl mich jetz total diskriminiert.
Liebe Telekom, wennse datt nächste Mal widda watt verschickn, denkense ma ´n Moment nach und erinnern sich, wer denn der letzte Fußballweltmeista wa.
Ebend.
Allet Jute und´n schönen Tach noch,
die Erna
Datt Beweisbild:
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